Die Notwendigkeit von Racing-Helmen im Rennsport

Quelle: Wikipedia.de

Nervenkitzel ist bei einem Motorradrennen vorprogrammiert. Dieser Sport lebt förmlich von Gefahren, denn die Motorradfahrer sind zwar geschützt, die Schutzkleidung wirkt bei den halsbrecherischen Strecken und Geschwindigkeiten jedoch oftmals unterdimensioniert. Bei anderen Motorsportarten wie beispielsweise in der Formel 1 bietet der Bolide selbst dem Fahrer noch etwas Schutz, beim Motorrad fehlt dieser Puffer jedoch. Daher ist gerade hier schützende Kleidung das A und O, um den Sportler bestmöglich zu schützen. Neben den Schutzjacken, den Handschuhen und dem Nierengurt ist ein Helm das allerhöchste Gut eines Bikers. Dieser kann bei einem Unfall wortwörtlich das Zünglein an der Waage zwischen Leben und Tod sein – hier sollte keineswegs gespart und der bestmögliche Schutz erworben werden. Helmexperten vom TÜV Rheinland führen dafür beispielsweise regelmäßig Schlagdämpfungsprüfungen durch und ermitteln so die besten Racing-Helme. Ein wirkungsvoller Schutz, der auf keinen Fall auf die leichte Schulter genommen werden darf. Das wissen natürlich auch die Fahrer diverser Rennen, weswegen wir Ihnen heute zwei spannende Rennevents vorstellen, bei denen ein guter Helm wirklich nicht fehlen darf.

Wir starten mit dem legendären Isle of Man TT, dem härtesten und gefährlichsten Rennen der Welt. Es findet bereits seit 1907 auf der gleichnamigen Insel statt und ist der älteste Wettkampf in diesem Metier. Die Abkürzung TT kommt aus dem Englischen und steht für Tourist Trophy. Die Rennstrecke namens Snaefell Mountain Course ist äußerst brisant. Ein bekannter Sieger des Rennens sagte hierzu mal: „Die Ideallinie um 10cm zu verfehlen, kann den Weg ins Jenseits bedeuten.“ Dieser Weg ist im eigentlichen Sinne auch nicht für ein Motorradrennen gemacht worden, viel mehr besteht die Rennstrecke aus gewöhnlichen Straßen der Insel. Die Fahrer brettern also zwischen Häusern, Böschungen und Steinwänden hindurch. Dabei werden kaum Vorsichtsmaßnahmen an Brücken oder anderen gefährlichen Ecken genommen und so kommt es auch, dass seit 1911, 255 Menschen ums Leben kamen. Jedes Jahr überlebt mindestens ein Teilnehmer das Rennen nicht. Trotzdem oder gerade aufgrund des Nervenkitzels zieht es immer noch viele Rennfahrer und Zuschauer dorthin. Gerade wegen der hohen Verletzungsgefahr ist der perfekte Racing-Helm hier unumgänglich, um bei den verschiedenen Disziplinen starten zu können.

Die Tourist Trophy wird von dem Energydrink Monster gesponsert, zu den populärsten Rennen zählen hier die Lightweight TT, welche von BikeNation gesponsert wird, das Senior Race, welches PokerStars unterstützt und natürlich die Supersport Races. Ohne diese großartige Unterstützung wäre die Ausführung dieses Spektakels überhaupt nicht möglich. Weiter geht es mit den erfolgreichsten Rennfahrern der Isle of Man TT. Bis heute gilt Joey Dunlop als absoluter Crack der Rennserie, er verzeichnet 26 Siege. Der einheimische Teilnehmer Dave Molyneux konnte 17 Siege in der Gespann-Kategorie verzeichnen. Eine richtige Erfolgswelle ritt Ian Hutchinson, der als einziger jemals alle fünf Rennen hintereinander gewonnen hat; bis heute bleibt sein Rekord ungeschlagen.

Eine spannende Alternative stellt der Macau Grand Prix dar. Auch hier rasen die Teilnehmer durch keine gesicherten Städte, die Rennstrecke verläuft ebenfalls in Macau durch öffentliche Straßen. Es ist ein Rennen ohne Gnade, denn auf diesem Parcours zählt auch wieder jeder noch so kleine Zentimeter. Bereits seit 1954 findet auf dem Guia Circuit in Macau der Grand Prix statt. Die Rennstrecke ist nicht nur für Motorräder geöffnet, auch Tourenwagen können eine Fahrt wagen. Vier Tage lang genießen Motorsport Freunde die adrenalingeladene Atmosphäre. Hauptsächlich wird die gesamte Veranstaltung von ansässigen Unternehmen gesponsert, aber auch große Unterstützer wie Honda oder Mazda sind mit von der Partie. Einer der erfolgreichsten Rennfahrer ist der Englänger Peter Hickman, der besser bekannt ist unter seinem Pseudonym Hicky. Er gewann 2015 und 2016 in der Klasse Solomotorrad den Macau Grand Prix und ist ein echtes Ausnahmetalent. Auch für diese Strecke darf natürlich ein passender Helm nicht fehlen, um den Parcours sicher zu meistern.

Wie Sie sehen können, ist jedes einzelne Rennen ausgesprochen spannend. Die Teilnehmer haben viel Energie in die Vorbereitungen auf die einzelnen Rennstrecken investiert. Sie mussten sich in ihre Maschinen einfahren, die Sicherheitskleidung ausführlich anpassen und natürlich auch verschiedene Helme ausprobieren, bis der optimale Racing-Helm gefunden ist. Welcher Helm jetzt für Sie persönlich am besten passt, müssen Sie also selbst entscheiden, denn dieser wird im besten Fall individuell angepasst. Aber Sie können natürlich auf diesen Schutz verzichten, wenn Sie die Rennen in Ihren eigenen vier Wänden vor dem Fernseher oder als Zuschauer vor Ort verfolgen – aber wo bliebe da der Spaß?

 

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