Motorrad Überbrücken

Starthilfe am Motorrad

Motorrad ÜberbrückenDieser unschöne Zustand betrifft nicht nur Autos: Die Batterie springt nicht an. Vor allem, wenn Motorräder über den Winter nicht gefahren sind, verliert die Batterie an Ladung. Dabei kann es sich um einen Zeitraum von ein paar Wochen oder auch Monaten handeln. Natürlich gibt es auch andere Gründe für das „nicht anspringen wollen“, sodass eine Überbrückung das Motorrad nicht immer zum Laufen bringen muss. Vorraussetzung für eine Überbrückung ist immer, dass das Motorrad zuvor tadellos lief. In diesem Fall reicht eine kleine Starthilfe aus und die Fahrt kann beginnen. Die erforderliche Hilfe kann in einer Werkstatt erfolgen, über die mobile Pannenhilfe oder man wird selbst aktiv.

Das Auto als Antriebshilfe

Sofern der Motorradfahrer ein Auto besitzt oder ein Fahrzeughalter zur Verfügung steht, kann das Szenario leicht abgekürzt werden. Allerdings sollte immer die identische Batterievoltzahl garantiert werden. Andernfalls würde das Motorrad zu schnell aufgeladen und die Batterie könnte sehr heiß werden. Überhitzungen oder Schädigungen sollten nicht riskiert werden. Deshalb: Ein Jeep zur Überbrückung ist ungeeignet! Ein kleiner Polo ist mit Sicherheit die bessere Wahl. Im Normalfall haben Motorrad und Auto eine 12 Volt Batterie. Ältere Motorrad-Modelle, Moped und Roller sind nur mit einer & Volt Batterie ausgestattet.

Das sollte bei einer Überbrückung beachtet werden

Vor dem Aufladen sollte nochmals die Voltzahl abgeklärt werden. Dieser Fakt ist enorm wichtigund darf nicht vernachlässigt werden. Der Motorradakku sollte nicht länger angeklemmt werden, als die Starthilfe dauert. Während eine Überladung bei zwei beteiligten Autos nicht möglich ist, könnten in diesem Fall fatale Folgen eintreten. Bei einer Überladung könnte es zum Säureaustritt kommen. Deshalb darf die Starthilfe nicht länger aufrechterhalten werden, bis das Motorrad wieder am Laufen ist. Mit dem Inkrafttreten des Motors weerden die Klemmen unverzüglich abgenommen. Zuerst der Minuspol und danach der Pluspol.

Starthilfe über eine externe Autobatterie

Motorrad ÜberbrückenAuch eine Extra Autobatterie kann selbstverständlich als Hilfe dienen. Man sollte sich von der starken Leistung nicht verleiten lassen, den Anlassversuch über einen langen Zeitraum durchzuführen. Es fließt durch den geringeren Innenwiderstand der größeren Batterie weitaus mehr Strom als es bei einer herkömmlichen Motorradbatterie der Fall ist. Der Anlasser und die beteiligten Kabel könnten unnötig belastet werden. Deshalb wird folgender Richtwert empfohlen: In etwa zehn Sekunden anlassen und danach eine halbe Minute Wartezeit. Sollte das Motorrad auch nach mehreren Versuchen nicht anspringen, sollte ein Fachmann beauftragt werden.

Das fachgerechte Anlegen der Kabel

Motorrad ÜberbrückenDer Pluspol wird stets an den Pluspol angelegt. Noch besser ist es jedoch, wenn unmittelbar an das Starterrelais des Motorrades gegangen wird. Der Pol mit der Bezeichnung Minus wird am Motorradrahmen befestigt. Die negativen Minuspole, welche meist schwarz sind, sollten nicht unmittelbar miteinander in Verbindung stehen. Der Kontakt an einer lackierten Stelle (Gangschalthebel) ist zu empfehlen. Auch eine Stelle am festen Rahmen ist geeignet. Ansonsten würde kein Kontakt möglich sein und das Motorrad kann nicht aufgeladen werden.

Motorrad Winter

Wer ein Motorrad besitzt der weiß, dass die schönsten Momente des Fahrens im Fühling oder Sommer liegen. Schnee und Glätte machen die Fahrt mit dem Motorrad zu einem unkalkulierbaren Risiko. Die Kälte im Winter sorgt zudem zusätzlich noch dazu, dass sich nur wenige Fahrer gerne auf ihr Motorrad schwingen, um die Straßen zu erkunden. Daher lohnt es sich bereits vor dem Anbruch der kalten Jahreszeit dafür zu sorgen, dass das Motorrad auch im Winter die optimale Pflege erhält. Damit Sie erfahren, wie Sie Ihr Motorrad überwintern, bieten sich einige Tipps an, die Sie zu Herzen nehmen sollten:

Die Lagerung des Motorrads zuhause

Motorrad WinterZunächst sollte überlegt werden, an welchem Ort sich das Motorrad lagern lässt. In der Regel empfiehlt es sich, das Motorrad in einer Garage zu überwintern. Hier ist es optimal vor witterungsbedingten Einflüssen geschützt. Doch nicht jeder besitzt eine eigene Garage und oftmals lohnt es sich nicht, eine solche separat zu mieten. Alternativ kann das geliebte Vehikel im Gartenhaus einen Unterschlupf erhalten. Auch der Kellerraum bietet sich vor allem bei größeren Mietshäusern an. Egal für welchen Lagerort der Besitzer sich entscheidet, dieser sollte in jedem Fall trocken sein. Feuchtigkeit kann das Motorrad auf vielfältige Weise angreifen. Rost oder andere Schäden können die Folge sein. Auch zu starker Frost wirkt sich negativ auf die Beschaffenheit des Motorrads aus. Es reicht daher nicht, das Fahrzeug lediglich im Freien stehend mit einer dünnen Abdeckplane zu überdecken, dafür fallen die Winter in Deutschland nicht konstant mild aus. Immer wieder kommt es vor, dass wochenlanger Schneefall oder Frost das Klima beherrschen. Motorrad-Besitzer sollten also vorausplanen und bereits im späten Herbst einen geeigneten Lagerort ausfindig gemacht haben. Nützliche Tipps & Tricks hierzu, finden Sie in unserem Ebook.

So wird die Überwinterung durchgeführt

Wer das Motorrad lagern möchte, sollte darauf achten, dass die Maschine trocken ist. Eine feuchte Maschine kann über längere Zeit dennoch Rost ansetzen. Da das Motorrad einige Zeit nicht genutzt wird, sollte eine Reinigung kurz vor der Überwinterung erfolgen. Dies hat den Vorteil, dass die Maschine im Frühling direkt wieder genutzt werden kann. Nicht selten kommt es vor, dass vor allem im Tank das Wasser kondensiert. Um diesen Effekt vorzubeugen, gilt es den Tank komplett aufzufüllen. Als nächstes sollte an den Ausbau der Batterie gedacht werden. Entweder wird diese komplett ausgebaut oder an den Strom gehangen. Falls einer der Reifen mindestens 1 Bar über dem Normalwert liegt, sollte dieser ebenfalls aufgepumpt werden, um die Langlebigkeit zu gewährleisten. Viele Besitzer schwören darauf, die Maschine aufzubocken. In den meisten Fällen reicht es jedoch aus, bei einer Überwinterung lediglich den Ständer des Motorrades zu nutzen, um dieses aufzustellen. Auch wenn der Lagerort des Motorrades als trocken und sauber gilt, empfiehlt es sich eine Abdeckung für das Motorrad zu nutzen. Dadurch kann beispielsweise möglichem Staub Einhalt geboten werden, der sich andernfalls auf der Maschine festsetzen würde. Welche Maßnahmen im einzelnen ergriffen und umgesetzt werden können, erfahren Sie im wissenswerten Ebook.

Grundsätzliche Tipps für den Winterschlaf des Motorrades

Sobald der erste Schnee fällt, fallen viele Motorrad-Besitzer in Panik. Dabei sollte nicht übereilig reagiert werden. Besitzer eines Motorrades sei daher geraten, genügend Zeit in die Reinigung und Pflege der Maschine zu investieren, bevor diese den Winterschlaf antritt. Mögliche Mängel werden vielleicht so im Vorfeld noch entdeckt und können vor der Winterpause beseitigt werden. Es lohnt sich, sämtliche Grundfunktionen des Motorrades noch einmal zu prüfen. Zudem bietet der Inspektionsplan, der sich nicht selten in der Bedienungsanleitung der Maschine befindet, weitere Aspekte, die es zu beachten gilt.

Die Überwinterung des Motorrads bei einem Fachmann

Motorrad WinterInzwischen bieten immer mehr Fachgeschäfte ihre Hilfe bei der Überwinterung des Motorrades an. Wer nicht selber zu den erforderlichen Maßnahmen greifen möchte, findet bei solchen Profis die erste Hilfe in Sachen Rundum-Check und Überwinterung. Vor allem Fahrer ohne technische Erfahrung oder mit wenig Zeit profitieren von dieser zuverlässigen Lösung. Wer hierzu weiteregehende Informationen erhalten möchte, sollte sich unbedingt das Ebook zulegen.

Motorradhebebühne – Perfekt für die Wartung!

Das Motorrad selbst zu warten, zu erweitern und gegebenenfalls selbst zu reparieren hört für viele Motorradfahrer einfach dazu. Diese Eigeninitiative macht auch alleine auswirtschaftlicher Sicht durchaus Sinn, denn viele Termine in einer Fachwerkstatt können sehr schnell teuer werden. Eine Motorradhebebühne kann für solche Motorradliebhaber eine Bereicherung sein.

Wer an seinem Motorrad regelmäßig Wartungen durchführt oder einfach nur „schraubt“ wird einige Probleme und Hindernisse kennen. Viele Arbeiten lassen sich nur in einer anstrengenden Körperhaltung erledigen und gerade bei Feinarbeiten kann dies zur Tortur werden. Gerade der tiefe Stand des Motorrads kann hier zu unnatürlichen und anstrengenden Körperhaltungen und somit zu starken Verspannungen führen. Zudem sollte auch der Sicherheitsfaktor eine Rolle spielen, denn ein kippendes Motorrad kann zu schweren Verletzungen führen und sollte nicht unterschätzt werden. Ein sicherer Stand ist hier sehr wichtig. Hier setzt eine Motorradhebebühne an. Durch den Einsatz der Hebebühne lässt sich das Motorrad auf eine angenehmen Arbeitshöhe fahren und viele Bereiche des Motorrads sind so deutlich leichter und entspannter zu erreichen. Durch die Befestigung ist auch ein sicherer Stand des Motorrads gewährleistet. Viele Motorradhebebühnen sind dank Rollen auch sehr flexibel einsatzbar.

Beim Kauf sollte trotzdem einige Kriterien beachtet werden. Weitere Informationen finden Sie im Motorradhebebühne Ratgeber!

Eine Investition in eine solche Motorradbühne kann sich gerade für häufige Schrauber sehr schnell bezahlt machen. Durch die verschiedenen Preisklassen können so auch Motorradfahrer aus dem privaten Bereichen in den Genuss einer solchen Bühne kommen.

Suzuki GSX-R1000 Reihe

Die Motorrad Saison lässt nicht mehr lange auf sich warten. Wenn das triste Winterwetter sein Ende genommen hat und die Sonne hervorkommt, dann werden sich die Straßen wieder füllen und auch der ein oder andere Anfänger wird dann mitfahren. Und erfahrene Fahrer werden auch auf der Suche nach neuen Maschinen sein. Und passend zur neuen Saison hat Suzuki seine neuen Modelle GSX-R1000 und GSX-R1000R vorgestellt.

Seit nun mehr als drei Jahrzehnten wird dieses Motorradmodell hergestellt und in dieser Zeit wurden über 1 Million Stück verkauft. Diese Zahlen sind ein Beweis dafür, welche Qualität und Leidenschaft in diesem Japaner steckt. Und auch das neueste Modell soll wieder ein Meisterwerk aus der Ideenwerkstatt von Suzuki sein.

Das Design ist sehr spritzig und aggressiv und lässt schon erahnen welche Leistung sich unter dem Blech verbirgt. Das Motorrad gibt es von Werk aus in den Farben Blau, Schwarz und Rot. Doch Design ist nicht alles. Suzuki wirbt damit das “ stärkste, schnellste und sauberste GSX-R aller Zeiten“ gebaut zu haben. Der Hersteller hat sich also auch Gedanken beim Thema Umweltschutz gemacht, ohne dabei auf Speed und Action verzichten zu müssen.

Technische Daten

Betrachtet man sich die Technischen Daten der neuen Motorradserie, dann sind die 202 PS Leistung schon ein sehr guter Wert, der in der MotoGT unverzichtbar geworden ist. Es verbirgt sich also eine enorme Leistung hinter diesem Sport-Rad. Bei einem Gewicht von 202 Kilogramm kann das Motorrad Geschwindigkeiten von über 200 km/h erreichen. Betrieben wird der 4-Zylinder Motor mit 1000 cm³ Hubraum mit Superbenzin. Der Tankinhalt misst 16 Liter.

Der GSX-R1000 besitzt 6 Gänge die über die Fußschaltung gewechselt werden können. Zusätzlich dazu gibt es einen Schaltassistenten, der die Kupplung beim Schalten überflüssig macht. Dieses Feature ist jedoch nur bei der GSX-R1000R serienmäßig verbaut. Dennoch ist es ein großes Plus an Konzentration, Speed und Stabilität beim Fahren. Für optimales Fahrgefühl hat das Motorrad eine Schraubenfeder-Federung, die komplett manuell eingestellt werden kann und sich sowohl vorne am Rad also auch am hinteren Teil befindet.

Bei den Bremsen handelt es sich beim Vorderrad um eine Doppelscheibenbremse mit 320 mm Brembo T-Drive Scheiben. Am Hinterrad ist eine Einscheibenbremse eingebaut, die 200 mm Durchmesser misst. Unterstützt wird die Bremsanlage durch Suzukis „MotionTrack Brake System“. Dieses soll laut Hersteller den Bremsdruck in Schräglage unterstützen. Man kann hier also von einem ABS für Kurven sprechen.

Motor

Das Herz des Motorrads ist natürlich der Motor, der wie bereits erwähnt ein 4-Zylindrer ist. Durch eine größere Bohrung konnte die Umdrehungszahl von 13.500 U/min auf stolze 14.500 U/min erhöht werden. Suzuki betont dabei aber auch einen starken Drehmomentverlauf über den kompletten Bereich. Neben diesen Hauptmerkmalen wurde aber auch auf verbesserte Technik wie variable Ventilsteuerung geachtet. Für das neue Modell der GSX-R1000 Reihe wurde auch eine neue Einspritzanlage entwickelt.

Mit 2 Einspritzdüsen pro Zylinder kann hier die Effizienz und Leistung erheblich verbessert werden. Auch mit dem neuen SR-VVT System von Suzuki kann ordentlich an Drehzahl gewonnen werden. Die Schlepphebelsteuerung mit variabler Ventilsteuerung wurde komplett überarbeitet und ist ganze 6 Gramm pro Ventil leichter. Gewichtseinsparung wird hier mit Drehzahl gleichgesetzt.

Test und Meinungen

Doch genug mit dem technischen Teil. Auf einigen Videoplattformen  und Motorradseiten sind schon erste Videos von Testfahrten aufgetaucht. Diese malen ein hervorragendes Bild vom neuen GSX-R1000 und GSX-R1000R von Suzuki. Unser erster Eindruck: der Sound des Motorrads ist Klasse und lässt einen die Leistung des Motors so richtig hören. Typischer Rennsound eben. Auch die Optik des Motorrads wirkt sehr gut und die Windschnittigkeit kommt sehr gut zur Geltung.

Die Bewertungen sind allesamt überwiegend positiv, die wenigen Eckpunkte belaufen sich höchstens auf die Optik und den etwas großen Auspuff der Motorrad-Reihe. Suzuki hat durchaus alles daran gesetzt ein tolles, sportliches Motorrad zu entwickeln, dass den Ansprüchen von Rennfahrern und Hobby-Motorradfahren mehr als genügt. Eines der Test-Videos die diese Aspekte in Kürze zeigt haben wir auf verlinkt. Klicken Sie auf das Video oder den Link, um das Video anzuschauen.

Wenn Sie nun das Interesse gepackt hat und dieses Motorrad kaufen wollen, dann können Sie sich auch auf der Webseite des Herstellers und sicher auch beim Motorradhändler Ihres Vertrauens beraten lassen. Die unverbindliche Preisempfehlung des Suzuki GSX-R1000 liegt bei stolzen 16.590 Euro und ist somit kein Schnäppchen. Doch der Kauf lohnt sich und Besitzer dieses sportlichen Motorrads werden sich über viele Kilometer Top-Speed und Adrenalin freuen dürfen.